BSV Menden sehnt das Ende der Flaute im Torabschluss herbei

BSV Menden sehnt das Ende der Flaute im Torabschluss herbei

MENDEN. Bittere Erkenntnis bei 0:1-Pleite in Hüsten: Die Abwehr steht stabil, aber der BSV verzweifelt an seiner Harmlosigkeit im gegnerischen Strafraum.

Zu Beginn einer jeden Saison beschert der Blick auf die Tabelle dem Betrachter nicht viel Aussagekräftiges. Aber nach fünf Spieltagen lässt sich bei Fußball-Landesligist BSV Menden eine gewisse Tendenz ausmachen. Und die zeigt nach der 0:1 (0:1)-Pleite beim SV Hüsten 09 am Donnerstagabend nach unten. Denn mit fünf Zählern aus bislang fünf Spielen hat man eindeutig zu wenig Punkte eingefahren.

„Eines ist klar: Wir müssen jetzt unbedingt im nächsten Heimspiel gegen den FSV Gerlingen punkten“, weiß BSV-Trainer Sven Nieder um die Gefahr, dass sich seine Mannschaft auf Dauer im Untergeschoss der Staffel 2 einmieten könnte. Der Coach ist aber auch zuversichtlich, dass es bald wieder bergauf geht. „Die zweite Halbzeit gegen Hüsten war spielerisch bislang das Beste – bislang hatten wir ja noch nicht gut gespielt“, so Nieder. „Unser Problem ist in der Offensive zu finden – bis zum 16-er sieht es gut aus, aber wir kommen dann nicht richtig vors Tor und zum Abschluss.“

Weil die Gastgeber zudem im eigenen Strafraum die Lufthoheit besaßen, gab es für Menden kaum richtig gefährliche Torchancen. Der Gegner hatte daher keine Mühe, die frühe Führung durch den Sonntagsschuss von Torjäger Lukas Gebhardt in der zweiten Minute über die Zeit zu bringen.

Nieder lobt jungen Torwart Plust

„Meine Mannschaft hat vor allem in der zweiten Hälfte den Spielaufbau von Hüsten immer früh unterbunden – denen ist nicht mehr viel eingefallen, als immer wieder mit langen Bällen zu arbeiten“, resümierte Nieder und lobte zudem seinen jungen Keeper: „Basti Plust hat bei den Bällen, die aufs Tor kamen, wieder prächtig reagiert.“

Ein Rezept, wie man aktuelle die Sturmflaute beheben kann, wusste der Mendener Coach am Tag nach der zweiten Saisonniederlage noch nicht. „Ich bin aber davon überzeugt, dass bald der Knoten platzen wird. Wir machen jetzt hinter den ersten fünf Spielen einen Haken. Gegen Gerlingen geht es wieder von vorne los“, so der Coach.

In der Tat ist das Dilemma im Angriff zu finden. Hinten steht der BSV stabil und lässt recht wenig zu, aber der gegnerische Strafraum scheint derzeit ein Sperrbezirk zu sein. Zwar gaben sich Marcel Hoffmann und Oleg Kretz in Hüsten größte Mühe, waren aber glücklos.

Möglicherweise wäre Jan Kießler in der Spitze aktuell die bessere Alternative. „Der hat in Altenhof den Unterschied ausgemacht“, begründete Sven Nieder die Einwechslung des Youngsters, der erst am Mittwoch aus einem einwöchigen Kurzurlaub gekommen war.

Kayas guter Einstand

Es gab am Donnerstag aber auch noch eine erfreuliche Personalie. Neuzugang Murat Kaya wusste bei seinem Debüt durchaus zu überzeugen und deutete an, dass er der Mendener Mannschaft weiterhelfen kann. „Ich denke, das wird von Spiel zu Spiel besser“, waren für Sven Nieder die konditionellen Probleme Kayas in der zweiten Halbzeit nur eine logische Konsequenz.

Es bleibt im Moment das Prinzip Hoffnung für den BSV. Denn am kommenden Freitag im Heimspiel gegen Gerlingen (19.30 Uhr, Huckenohl) werden Nils Specht und Tim Kießler urlaubsbedingt fehlen. Dafür ist Tobias Maier wohl wieder an Bord.

Autor: Burkhard Granseier
Foto: sportpresse-reker.de

Westfalenpost Menden

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