Die Attraktivität ist ungebrochen

Die Attraktivität ist ungebrochen

MENDEN. Die Mendener Hallenfußball-Stadtmeisterschaft war am Wochenende wieder ein großartiger Erfolg. Der SV Oesbern war ein perfekter Gastgeber.

Ob es am gemeinsamen Frühstück am Morgen des Finaltages lag? In jedem Fall war der BSV Menden bei der Stadtmeisterschaft hellwach und sicherte sich ungefährdet den vierten Titel in Folge. Das 5:1 im Endspiel gegen den überzeugenden A-Ligisten VfL Platte Heide war die Krönung eines starken Auftritts. „ Die Mannschaft hat die Favoritenrolle angenommen und die spielerische Überlegenheit deutlich gemacht“, lobte Trainer Kevin Hines.

In der Tat zeigten sich Tim Kiesler und Co. abgeklärt, schafften vor allem durch den aktiv mitspielenden Keeper immer wieder Überzahl, die vor allem Tarik Güclu (acht Treffer) immer wieder ausnutzte. So gab es am Finaltag keine Partie, in der Menden wirklich in Bedrängnis kam.

Große Leistungsunterschiede

Die Leistungsunterschiede zwischen den Kreisligisten und dem Branchenführer waren einfach zu groß, als dass echte Spannung hätte aufkommen können. Selbst der souveräne A-Liga-Primus SF Hüingsen war im direkten Duell (1:5) absolut chancenlos.

Und das, obwohl die Ohl-Elf bis auf Matijas Markovic in Bestbesetzung angetreten war. Am Ende schaffte man nicht einmal die Qualifikation für die Kreismeisterschaft, da man im Bahnschrankenduell dem BSV Lendringsen unterlag. Dennoch war BSV-Chef Thorsten Strott nicht vollkommen zufrieden. „Für uns war deutlich mehr drin als Rang fünf, aber wir haben im Spiel gegen den FC International zu unkonzentriert gespielt.“

Gut spielten auch die Männer von Ausrichter SV Oesbern, die sich Rang vier sicherten. Zudem lobte der Stadtsportverband die Habicht-Verantwortlichen für die professionelle Ausrichtung des Championats. Dies verlief sportlich fair, die Kulisse war wie immer außergewöhnlich.

„Das Turnier wird weiterhin glänzend angenommen“, lobte SSV-Chef Strott. Dringend überdenken sollte man indes die Spielzeit. „Zwölf Minuten sind zu lang“, merkte beispielsweise FCI-Trainer „Orgel“ Kakiris an. Auch die Frage, ob das kleine Finale des B-Turniers nicht einfach per Neunmeterschießen entschieden werden sollte, muss thematisiert werden.

Ein weiteres Thema dürfte auch die Änderung des Turnierablaufes sein. So gab es die Anregung auch den Frauenteams einen Platz zu geben. „Das wären vier oder fünf Teams – die könnte man Jeder gegen jeden spielen lassen“, sagt Torsten Strott, für den dieser Modus auch eine Alternative für das B- und Altherren-Turnier wäre. Das A-Turnier soll dagegen beim Doppel-K.-o.-System bleiben..

Über 2000 Zuschauer

„Wir werden uns dazu sicherlich Gedanken machen“, so Torsten Strott. Keine Gedanken braucht man sich über die Attraktivität des Turniers machen. Über 2000 Zuschauer zeigten, dass das Turnier weiter ein Magnet für die Mendener Fußballfamilie ist. Und das ist sicher die wichtigste Botschaft.

Autor: Burkhard Granseierund Nicolas Huff-Reich
Foto: Martina Dinslage
Link: https://www.wp.de/sport/lokalsport/menden/die-attraktivitaet-ist-ungebrochen-id213122087.html

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