D1 weiterhin auf Platz 3

D1 weiterhin auf Platz 3

Eine Woche nach dem kräfteraubenden Comeback gegen den SV Hüsten gaben die Sportfreunde Siegen ihre Visitenkarte im Huckenohl ab.

Leider schafften es nicht alle Spieler hierfür wieder rechtzeitig fit zu werden. Und auch von denen die antraten war noch der ein oder andere leicht angeschlagen. Vielleicht war das auch mit ein Grund, warum die BSV Kicker in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel fanden. Allerdings muss man auch anerkennen , das die Siegener mit der frühen Führung im Rücken das Spiel über weite Strecken dominierten. Zur Pause wäre auch ein durchaus höherer Rückstand im Bereich des möglichen gewesen. Durch das knappe 0:1 war das BSV Team jedoch noch im Spiel.

Wie bereits in der Vorwoche nutzte der Trainer die Pausenansprache um die Jungs auf Missstände hinzuweisen und ihnen Lösungsansätze mit in die zweite Hälfte zu geben. Und wieder zeigte die Mannschaft, was sie zu leisten im Stande ist. Nach dem verdienten Ausgleich spielten sie gegen einen starken Gegner auf Augenhöhe. Letztlich wurde die Partie durch einen Standard entschieden. Nach einem Eckball konnte Siegen zehn Minuten vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 1:2 Endstand markieren.  Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre ein Punktgewinn durchaus verdient gewesen. Allerdings fehlte dem kleinen Kader am Ende auch einfach die Kraft, um nochmals zurück zu schlagen.

Nach dem Schlusspfiff zog Trainer Bunar folgendes Fazit: „ Wir können jedes Spiel gewinnen, wir können aber auch jedes Spiel verlieren.  Wir haben in der zweiten Halbzeit stark gespielt, teilweise fehlte einfach auch etwas Glück. Auch Niederlagen tragen zur Entwicklung bei, wenn man die Fehler erkennt, und daran arbeitet sie abzustellen. Das werden wir in der kommenden Woche wieder gemeinsam in Angriff nehmen. So wie die Jungs sich heute wieder präsentiert haben, kann ich nur sagen, das ich echt stolz auf jeden Spieler in der Mannschaft bin“.

Und das durchaus zu Recht. Nach dem dritten Spieltag belegen die D1-Junioren weiterhin einen starken dritten Platz.

Autor: Manuel Barunke

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