BSV Menden will Trend gegen SpVg Olpe bestätigen

BSV Menden will Trend gegen SpVg Olpe bestätigen

MENDEN. Der BSV Menden strotzt nach den letzten Erfolgserlebnissen vor Selbstvertrauen. Gegen die SpVg Olpe hoffen die Hönnestädter auf eine Fortsetzung.

Am Sonntag heißt es Abschied nehmen für die Fußballer des BSV Menden. Denn zum letzten Mal in diesem Jahr wird auf den Naturrasen des Huckenohl-Stadions um Punkte gespielt. Um 15 Uhr erwartet der heimische Landesligist die Kollegen von der SpVg Olpe auf dem Rasenviereck am Oesberner Weg.

Das nächste Heimspiel gegen den VfL Bad Berleburg findet am 10. November wieder auf Kunstgrün statt. Doch das ist für Mendens Trainer Kevin Hines nur eine Randgeschichte, denn zunächst will man die Aufgabe gegen die SpVg Olpe. „Ein Gegner, den ich eigentlich viel höher in der Tabelle erwartet habe“, hat der BSV-Coach eine hohe Meinung von den Balltretern vom Olper Kreuzberg.

Doch irgendwie wollte es der der SpVg Olpe in dieser Spielzeit nicht laufen. Der Wechsel auf der Trainerbank von Thomas Hütte zu Ottmar Griffel ist der Beleg für die Unzufriedenheit mit dem bisherigen Saisonverlauf. Griffel war ja bereits mehrfach in Olpe tätig und führte die Spielvereinigung unter anderem in die Westfalenliga.

Blick nach oben richten

„Ottmar Griffel ist ein sehr erfahrener Mann und hat ja auch gleich gepunktet“, zeigt Kevin Hines den nötigen Respekt vor dem Gegner. Aber das eigene Team wusste in den vergangenen Wochen ja auch zu gefallen. „Wir sind da auf einen guten Weg“, sieht Hines ganz klar eine Entwicklung bei seiner Mannschaft. Das lässt sich auch an Zahlen festmachen.

Aus den vergangenen vier Spielen holte der Hönnestädter Marktführer neun Punkte. Einzig die Partie beim SV Hüsten 09 ging verloren. „Sicherlich können wir schon nach oben schauen. Doch zunächst wollen wir den Abstand zu den unteren Tabellenregionen vergrößern“, möchte sich Kevin Hines mit seiner Mannschaft weiter stabilisieren.

Und dafür würde ein Erfolg gegen die SpVg Olpe gut passen. Vor allem nach dem überzeugenden Auftritt beim 4:2-Sieg gegen den TuS Langenholthausen. „Dieser Erfolg hat schon sehr gut getan“, betont Hines.

Vorgaben erfolgreich umgesetzt

Der Mendener Trainer freute sich darüber, dass seine Mannschaft am Düsterloh vieles von dem umgesetzt hatte, was in der Trainingswoche zuvor geübt worden ist. „Das ist natürlich schön zu sehen, wenn das funktioniert“, weiß der Iserlohner, der dann noch einmal auf das intakte Gefüge seines Aufgebotes hinweist. „In Langenholthausen war es zum Beispiel beeindruckend, wie ein Manuel Huff aufgetreten ist. Das war ein bärenstarkes Spiel. Er ist für die Mannschaft aufgrund seiner Routine sehr wichtig.“

Der 35-Jährige war zuletzt mehr Ergänzungsspieler beim Team aus der Hönnestadt. Und dann freute sich der Mendener Coach auch über das Aufblühen von Ayoub Alaiz, der in Langenholthausen zwei Tore zum Sieg beisteuerte. Der Stürmer war in den vergangenen Wochen schon ein wenig an sich selbst verzweifelt, weil er so viele gute Torchancen nicht nutzen konnte. Am Düsterloh platzte dann endlich der Knoten. Ein Extra-Lob gab es auch für Simon Steudle. „Er hat das auf der rechten Seite richtig gut gemacht“, urteilt Hines.

In dieser Woche haben einige Landesliga-Kicker bei der BSV-Reserve Spielpraxis gesammelt. Die Qual der Wahl ist für den Mendener Trainer also groß. Hoffentlich setzt sich der Trend fort.

Autor: Burkhard Granseier
WP Menden vom 26.10.2019
Foto: Dietmar Reker

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